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kehrt und in Bewegung sei. Wirklich fand er, als er in denkleinen Kirchhof trat, daß der alte Mann an einem halbferti-gen Grabe arbeitete. „Mein Schicksal," dachte Raoenswood,„leitet mich zu Bildern des Schicksals und des Todes, dochdas sind kindische Gedanken, und sie sollen mich nicht meistern.Ich wills meiner Einbildung nicht mehr oerstatten, meine Sinnezu berücken." Der alte blieb ans sein Grabscheit gestützt, als Ra-venswood sich näherte, und erwartete seine Befehle, und da ernicht gleich sprach, so eröffnete der Küster die Unterhaltung.
„Ich wette, Ihr seid ein Hochzeitskunde, Herr?"
„Warum glaubt Ihr das Freund?" versetzte Raoenswood.
„Ich lebe von zwei Geschäften, Sir," versetzte der muntereAlte, „von der Fiedel und vom Spaten, Sir, ich fülle dieWelt und leere sle, und ich muß wohl meine beiden Kund-schaften am Gesichte kennen nach dreißigjähriger Praxis."
„Doch für diesmal irrt Ihr Euch," sagte Raoenswood.
„Wirklich?" sagte der alte Mann, indem er ihn scharfansah, „das kann wohl der Fall sein, denn so hoch auch EureStirne ist, so sitzt doch Etwas darauf, das dem Tode gradeso nahe ist wie dem Ehestand. Wohl, wohl, Hacke und Schau-fel stehen Euch zu Diensten so gut als Geige und Fidelbogen."
„Ich wünsche," sagte Ravenswood, „daß Ihr einem altenWeibe, der Alice Gray, die am Craigfort in RavenswoodPark wohnte, ein anständiges Begräbniß machtet."
„Alice Gray! die blinde Alice!" sagte der Küster, „ist dieendlich fort? das ist ein Glockenschlag, der mich mahnt, michreisefertig zu halten. Mir gcdenkts noch, als Habbie Gray flehier in's Land brachte, damals war sie ein hübsches Weibs-bild und sah uns Alle mit ihrer südländischen Nase von obenherab an. Ihr Hochmuth ist nun zum Falle gekommen- Aberist fle wirklich todt?"