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16 (1851) Die Braut von Lammermoor
Entstehung
Seite
180
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von Gewicht gab. Dev Ort, bekannten sie, sähe nicht mehrans wie sonst, und wie er aussehen sollte, seit Mv. Calcb soenge das Schloß hüte doch was -die Eier und die Buttevbelange, so sei dies gewiß eine höchst unvernünftige Forderunggewesen, wie Mr. Dingwall gar wohl dargethan habe.

Das war der Sachbestand -wischen den Parteien, als deralte Kellermeister, obschon ihm dies Galle und Mermuth war,flch genöthigt sah, entweder vor einem fremden Mann vonStand, und was schlimmer war, vor dem Diener dieses Frem-den die gänzliche Unfähigkeit von Wolf's Crag, ein Mittag-essen zu gewähren, zu offenbaren, oder sich auf das Mitleidender Insassen von Wolfshope zu verlassen. Das war eineschreckliche Herabwürdigung, aber die Nothwendigkeit wareben so gebieterisch als gesetzlos. Mit diesen Gefühlen trater in die Straße des Dorfs.

Da er so bald als möglich seines Begleiters los sein wollte,so schickte er Mr. Lockhard nach der Schenke von LuckieSmatrash, von wo das Getöse, das Bucklaw, Craigengeltund ihre Gesellschaft beim Schmause machten, zur Straßeherunterschallte, während das rothe Licht vom Fenster die ein-tretende Dämmerung erhellte, und einen Haufen von Fässernund Fäßchen beleuchtete, die in des Küfers Hofe, auf deranderen Seite des Weges, aufgeschichtet waren.

Wenn Ihr, Mr. Lockhard," sagte der alte Kellermeisterzu seinem Begleiter,nach der Schenke gehen wolltet, wodas Licht herkommt, und wo sie, wie ich glaube, eben singenLaulä Lall in Überseen, so könnt Ihr den Auftrag EuresHerrn, wegen des Wildprets ausrichten, und ich will denmcinigen wegen Bucklaws Bett besorgen, sobald ich die übrigenLebensmittel aufgetrieben habe. Wir hätten gerade dasWildpret nicht sehr nöthig," fügte er hinzu, indem er seinen