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wcge wandten, — und vor Allem das Gefühl seiner eigenen,heftigen Bewegung erhoben den Herrn von Ravenswood für einenAugenblick über die peinliche Betrachtung seiner gegenwärtigenLage. Das, was ihn zuerst wieder an diesen unangenehmen Ge-genstand erinnerte, war der Umstand, daß sein Pferd, obgleich esden Bortheil eines der Gegend kundigen Reiters hatte, dennochder Jagd nicht Nachkommen konnte. Als er mit dem bitterenGefühl, daß ihn seine Armnth von dem Vergnügen ausschlösse,das seiner Väter höchste und in Friedenszeiten einzige Lust gewesensei, den Zügel anzog, wurde er von einem wohlberittenen Fremdencingeholt, der unbemerkt dicht hinter ihm einhergesprengt mar.
„Euer Pferd hat sich übereilt," sagte der.Mann mit einerHöflichkeit, wie man sle bei Jagden selten findet. „Darf ichEw. Gnaden bitten, das meinige anzunehmen?"
„Sir," sagte Ravenswood, mehr befremdet als erfreutüber diesen Vorschlag, „ich weiß in Wahrheit nicht, womitich diese Gunst von einem Fremden verdient habe "
„Thut deßhalb keine Frage," sagte Bucklaw, der bis jetztmit vielem Widerwillen sein stattliches Roß zurückgehaltenhatte, um seinen Wirth nicht zurückzulaffen. Nehmt die Gabenan, die Euch die Götter bescheeren, wie der große John Dry-den sagt — oder halt — leiht mir dieses Pferd, mein Freund;ich sehe, es hat Euch Mühe gekostet, ihn diese halbe Stundelang im Zügel zu halten. Ich will ihm statt Eurer den Teufelaustreiben. Jetzt, Herr von Ravenswood, reitet Ihr dasmeinige, das Euch wie ein Adler davontragen soll."
Und die Zügel seines Pferdes dem Herrn von Ravenswoodzuwerfend, sprang er auf das, welches ihm der Fremde abtrat,und sprengte in vollem Galopp weiter.
„Gab'sjeeinso leichtsinniges Wesen !"sagteRavenswood;„undIhr, mein Freund, wie konntet Jhr ihm Euer Roß anvertrauen ?"