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was das gute Einverständniß zwischen uns stört, auf dem dieRuhe und Sicherheit Schottlands beruht, so bin ich kein soschlechter Freund meines Vaterlandes, um dergleichen zu suchen,"„Ich versteh' Euch nicht, Mylord von Douglas," sagte Al-bany schnell, „Ihr urtheilt zu rasch, wenn Ihr meint, ich würdemich von Eurer Herrlichkeit beleidigt fühlen, weil Ihr EureMacht als Statthalter gebrauchtet, und die elenden Mörderauf meinem Gebiete zu Falkland straftet. Glaubt, ich binvielmehr Eurer Herrlichkeit Dank schuldig, daß Ihr mir dieBestrafung der Elenden abnahmt, da es mir das Herz gebro-chen hätte, sie nur zu sehen. Das schottische Parlament wirdohne Zweifel ihre ruchlose That untersuchen, und glücklichschätz' ich mich, daß das Racheschwert in der Hand eines sogewichtigen Mannes, wie Eure Herrlichkeit, war. Unser Be-schluß ging, wie Ihr Euch erinnern werdet, nur bis zum Vor-schlag der Haft unsers unglücklichen Neffen, bis einige Jahreihn Klugheit gelehrt hätten?"
„Dies war allerdings Eurer Hoheit Vorschlag, wie er mirausgedrückt wurde," sagte der Graf; „das kann ich bezeugen,"„Nun, edler Gras, dann kann uns kein Tadel treffen, weilSchurken zu ihrem eigenen rachsüchtigen Zwecke unserer gutenAbsicht ein blutiges Ziel gesetzt haben."
„Das Parlament wird nach seiner Weisheit entscheiden,"sagte Douglas. „Was mich anlangt, mein Gewissen sprichtmich frei."
„Und meines beruhigt mich," sagte der Herzog feierlich.„Nun, Mylord, was die Vormundschaft des Knaben Jacobanlangt, der seines Vaters Erbe sein soll, wie steht es damit?"
„Der König muß das entscheiden," sagte Douglas, dendas Gespräch ungeduldig machte. „Meinetwegen wohne er,wo es sei, nur nicht zu Skirling, Doune oder Falkland,"