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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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vorgegangen, genau zu unterrichten; ein Gespräch, dessenStattfinden das Ende unserer Erzählung wesentlich geänderthaben würde.

Am Sonnabend Nachmittag kam noch Jemand an, derdie Stadt fast ebenso sehr intcrcssirtc, als die Vorbereitungenzum bevorstehenden Kampfe. Dies war der Graf von Douglas,der durch die Stadt ritt mit einer Schaar von nur dreißigReitern, von denen aber alle Ritter und Herren des erstenRanges waren- Aller Augen folgten diesem gefürchteten Gra-fen, wie man den Flug des Adlers durch die Wolken verfolgt,unfähig, den Lauf von Jupiters königlichem Vogel zu erkennen,aber schweigend, aufmerksam und so ernst in der Betrachtung,als könnte man den Grund errathen, warum er am Firma-mente dahin eilt. Er ritt langsam durch die Stadt und zogdurch das nördliche Thor hinaus. Am Dominikanerkloster stieger ab und verlangte den Herzog von Albany zu sehen. DerGraf wurde sogleich eingcführt und vom Herzog auf eine Weiseempfangen, die einnehmend und gefällig sein sollte, aber beimersten Anblick Verstellung und Unruhe verrieth. Nachdem dieersten Begrüßungen vorüber, sagte der Graf mit großem Ernst:Ich bringe Euch traurige Nachrichten. Euer königlicher Neffe,der Herzog von Rothsay, ist nicht mehr, und ich fürchte, erist durch schändliche Anschläge zu Grunde gegangen."

Anschläge!" sagte der Herzog verwirrt,was für An-schläge? Wer wagt Anschläge gegen den Erben des schot-tischen Thrones?"

Es ist nicht meine Sache, diese Zweifel zu erklären,"sagte Douglasaber die Leute sagen, der Adler ward miteinem Pfeil getödtet, der mit seiner eigenen Schwinge befiedertwar, und der Eichstamm ward durch einen Keil des nämlichenHolzes gespalten."