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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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zu retten! Wenn ich daran denke, könnt' ich rasend werden,meinen Hammer nehmen und rings umher Alles zusammen-schlagen. Aber ich will ruhig sein, und wenn dieser hochländischeHabicht, der sich einen Falken nennt, auf meine Turteltaubestößt, soll er erfahren, ob ein Bürger von Perth einen Bogenspannen kann oder nicht "

Es war nun der Donnerstag vor dem verhängnißvollenPalmsonntag und man erwartete, daß die Kampfer beiderParteien am nächsten Tage ankommen würden, damit sie denSonnabend als Rasttag hätten, um sich zu erquicken und zumKampfe vorzubcreiten. Zwei oder Drei von jeder Parteiwurden abgeordnet, um Anweisung über die Lagerung ihrerkleinen Schaar cinzuholen, und was noch sonst von Befehlennöthig war. Harry war daher nicht überrascht, einen großen,starken Hochländer um die Gasse, in welcher er wohnte, inder Art schleichen zu sehen, wie die Bewohner eines wildenLandes die Eigenheiten eines gebildeten untersuchen. DesWaffenschmieds Herz erhob sich gegen diesen Mann wegenseines Landes, gegen das unser Perther Börger ein natür-liches Vorurtheil hegte, und besonders, da er die Kleidungdes Clans Quhele an ihm wahrnahm. Der in Silber gear-beitete Zweig von Eichenlaub bezeichnte ihn als einen vonder Leibwache des jungen Häuptlings, auf deren Anstrengungim nächsten Kampfe ihr Clan so viel Vertrauen setzte.

Nachdem Harry so viel bemerkt hatte, zog er sich in seineSchmiede zurück, denn der Anblick des Mannes machte seineLeidenschaft rege; und da er wußte, daß die Hochländer zueinem öffentlichen Kampfe verpflichtet waren und keine unter-geordnete Fehde ausmachen dursten, beschloß er, auch allenfreundlichen Verkehr mit ihm zu meiden. Nach wenigen Mi-nuten indeß flog die Thür der Schmiede auf, und der Gäle