»Laßt trompeten, und dann zu Roß nur mit unserm Ge-folge; und laßt Jedermann über das hier Vorgegangeneschweigen, bis das Verfahren dem König vorgelegt ist, wasnicht füglich geschehen kann, bevor der Kampf am Palmsonn-tag gcsochten und beendigt ist- Wählt unser Gefolge undsagt, daß Jeder, der, mag er mit uns gehen oder hier bleiben,plaudert, sterben muß."
Nach wenigen Minuten saß Douglas zu Pferde, nebst demfür seine.Person erwählten Gefolge. Boten wurden an seineTochter, die verwittwete Herzogin von Rothsap, mit derWeisung geschickt, sie solle ihren Weg nach Perth nehmen,über die Küste von Lochleven, ohne sich Falkland zu nähern;zugleich wurden ihrer Obhut Katharina Glover und die Sän-gerin übergeben, als Personen, deren Sicherheit er wünschte.
Als sie durch den Wald ritten, sahen sie zurück und be-trachteten die drei hängenden Körper, die gleich Flecken dieMauern des alten Schlosses verdunkelten.
„Die Hand ist gestraft," sagte Douglas; „aber werwird den Kopf anklagen, auf dessen Weisung die That ver-übt ward?"
„Ihr meint den Herzog von Albany?" sagte Balveny.
„Ja, Vetter; und hörte ich auf die Mahnungen meinesHerzens, so würde ich ihn der That beschuldigen, die er, wieich überzeugt bin, angab. Aber es ist kein Beweis da, außerstarkem Verdacht, und Albany hat die zahlreichen Freunde desHauses Stuart an sich gefesselt, denen allerdings die Schwach-heit des Königs und die lüberlichen Sitten Rothsay's keinenandern Führer übrig ließen. Breche ich daher das Band, wel-ches mich seit Kurzem mit Albany verknüpft, so ist die Holgeein Bürgerkrieg, das Verderblichste für das arme Schottland,so lang' es ein Einfall des thätigen Percy bedroht, dem dieMatch, v. Perm. lll. II