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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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diesen Monat sich ebenso bereit zu einer Reise nach der Hölle,als nach Falkland halten wird. Könnt Ihr mir den Na-men des Beichtvaters der Herzogin sagen?"

Waltheof, ein Kapuziner."

Genug also an's Werk."

Binnen wenigen Minuten, renn er war ein Schreiber vonseltener Gewandtheit, vollendete Dwining einen Brief, den erRamorny cinhändigte.

Dies ist vortrefflich und würde Dein Gluck bei Rothsaygemacht haben ich denke, ich hätte zu eifersüchtig sein sollen,um Dich in seinen Dienst zu bringen, außer jetzt, da seineTage sich schließen."

Les't es laut," sagte Dwining,damit wir urtheilen kön-nen, ob sich's gut ausnimmt." Und Ramornp las wie folgt:Auf Befehl unfrei; hohen und mächtigen Prinzessin Mar-jory, Herzogin von Rothsay u. s w-, thun wir, Waltheof, un-würdiger Bruder des Ordens St. Franciscus, Dir, Sir PatrickCharteris, Ritter von Kinfauns, zu wissen, daß sich IhreHoheit sehr über die Unbedachtsamkeit wundert, mit welcherIhr derselben ein Weib geschickt habt, über deren Ruf sie nurbedenklich urtheilen kann, da sie sieht, daß dieselbe länger alseine Woche ohne alle Noth in Deinem eignen Schloß wohnte,ohne irgend andre weibliche Gesellschaft, als Mägde; vondiesem schnöden Betragen hat sich das Gerücht schon durchFife, Angus und Perthshire verbreitet. Trotzdem hat IhreHoheit in Betracht der menschlichen Schwachheit die Buhlerinnicht mit Nesseln peitschen oder sonst harte Buße thun las-sen; sondern da zwei gute Brüder aus dem Kloster Lindores,die Väter Thickscull und Dundermore, durch besondern Befehlins Hochland gerufen wurden, hat Ihre Hoheit das Mädchenderen Sorge übergeben, um sie zu ihrem Vater zu führen,