zum Zeichen der Trennung um die Tafel ging, obwohl esJedem freistand, noch länger zu zechen oder sich sogleich ineine der äußern Hütten zu begeben. Was Simon Glover be-traf, so führte ihn der Booshalloch in eine der kleinen Hütten,die für einen Einzelnen eingerichtet zu sein schien und einBett von Haidekraut und Moos enthielt, so gut es die Jah-reszeit gestattete, und ein reicher Vorrath solcher Leckerbissen,als das gehaltene Gastmahl gewährte, zeigte, daß alle Sorg-falt für des Bewohners Bequemlichkeit beobachtet worden.
„Verlaß diese Hütte nicht," sagte der Booshalloch zu sei-nem Freunde und Schutzbefohlenen, indem er Abschied nahm;„dies ist Dein Ruheplatz; aber in einer solchen geräuschvollenNacht gehen die Gemächer verloren und wenn der Dachs seinLoch verläßt, kriecht der Fuchs hinein."
Simon Glover war diese Einrichtung keineswegs unange-nehm. Er war vom Geräusche des Tages ermüdet undsehnte sich nach Ruhe. Nachdem er daher einen Bissen geges-sen, was sein Appetit kaum nöthig machte, und einen BecherWein getrunken, um sich zu erwärmen, murmelte er seinAbendgebet, hüllte sich in seinen Mantel und legte sich aufein Lager, welches durch alte Bekanntschaft ihm bequem undvertraut war. Das Summen und Murmeln, ja selbst dasgelegentliche Geschrei von einigen der Gäste, welche draußenfortfuhren zu schwärmen, unterbrach seine Ruhe nicht lange;und nach etwa zehn Minuten war er so fest eingeschlafen, alswenn er in seinem eigenen Bette in Curfewstreet gelegen hätte.