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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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donnert in mein Ohr, als Fegfeuer in jener und Scheiterhaufenin dieser Welt. Darum geht weg von mir, Vater Clemens,oder sprecht mit Solchen, die Eure Lehre verstehen können.Ich habe nicht das Herz, ein Märtyrer zu werden, und habenie in meinem Leben Muth genug gehabt, ein Licht mit denFingern zu putzen; und, die Wahrheit zu gestehen, ich bingesonnen, nach Perth zurückzugehen, beim geistlichen Gerichts-hof mir Verzeihung auszuwirken, meinen Scheiterhaufen zumZeichen des Widerrufs an den Fuß des Galgens zu tragenund mir den Namen eines guten Katholiken wieder zu er-kaufen, wäre cs auch um den Preis alles weltlichen Reich-tyumS, der mir übrig ist."

Ihr seid unwillig, mein theucrster Bruder," sagte Cle-mens;und einer geringen irdischen Gefahr und eines ge-ringen irdischen Verlustes wegen gereuen Euch die gutenGedanken, die Ihr einst unterhieltet."

Ihr könnt leicht so sprechen, Vater Clemens, da Ihr, wieich denke, schon längst dem Reichthum und den Gütern derWelt entsagt habt und vorbereitet seid, das Leben, wenn csverlangt wird, für die Lehre, die Ihr predigt und glaubt, hinzu-geben. Ihr seid so bereit, das Pechhemd und die Schwefel-mütze anzulegen, als ein nackter Mann, in sein Bett zu gehen,und es könnte scheinen, Ihr hättet nicht viel mehr Widerwillengegen die Ceremonie. Aber ich habe noch immer Etwas, wasmir anhängt. Mein Reichthum ist noch mein eigen, und ichdanke dem Himmel, daß er ein anständiges Auskommen ge-währt mein Leben ist überdies das eines gesunden altenMannes von sechzig, der nicht eilen will, es zu Ende zu brin-gen. Und wär' ich auch so arm, wie Hiob, und am Randedes Grabes, müßt' ich nicht immer an meiner Tochter hängen,der Eure Lehren schon so theuer zu stehen gekommen sind?"