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Bonthron vom Galgen befreite: — ein Ereigniü, welcheseinige der Bürger von Perth dem bösen Feind zuschrieben,während andere sich damit begnügten, es durch das natürlicheMißfallen der Landsleute Bonthrons zu erklären, die ihnnicht über dem Ufer des Flusses, als einen für ihre Provinzschmachvollen Anblick, hängen sehen wollten.
Um Mitternacht nach dem Tage, an welchem die Hinrich-tung stattgefunden, und während die Bewohner Perths intiefem Schlafe lagen, gingen drei Männer, in ihre Mäntelgehüllt und eine Blendlaterne tragend, die Gänge eines Gar-tens hinab, der von dem Hause Sir John Ramorny'S nachdem Ufer des Tay führte, wo ein kleines Boot an einer Lan-dungsstelle oder einem kleinen vorspringenden Pfeiler angelegtwar. Der Wind seufzte tief und melancholisch durch dielaublosen Büsche und Sträucher, und ein bleicher Mond wa-tete, wie man es in Schottland nennt, durch Wolkenzüge,die Regen zu drohen schienen. Die drei Personen betratendas Boot mit großer Vorsicht, um der Beobachtung zu ent-gehen. Einer von ihnen war ein großer starker Maan, einanderer klein und gebeugt, der dritte von Mittelgröße undscheinbar jünger als seine Gefährten, wohlgestaltet und ge-wandt. So viel ließ das unvollkommene Licht entdecken.Sie setzten sich in das Boot und lösten es vom Pfeiler.
„Wir müssen es mit dem Strome treiben lasse», bis wirdie Brücke hinter uns haben, wo die Börger noch Wache hal-ten; und Ihr kennt das Sprichwort: Ein Pfeil von Perthfliegt vollkommen," sagte der Jüngste von der Gesellschaft,welcher das Amt des Steuermannes versah und das Bootvom Pfeiler stieß, während die Anderen die Ruder nahmenund mit aller Vorsicht ruderten, bis sie die Mitte des Stro-mes erreichten; dann strengten sie sich nicht weiter an, legten