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Axt zu einem senkrechten Schlage, mit der ganzen Kraft sei-ner stämmigen Arme das Gewicht der niederfahrenden Waffeverstärkend. Der Schmied aber beugte dem Hiebe durch eineBewegung seitwärts aus, denn der Streich war zu gewaltig,um durch irgend Etwas aufgehalten zu werden, das er zuseiner Hemmung hätte thun können. Ehe Bonthron sich wie-der decken konnte, schleuderte ihm Harry einen Seitenhieb aufden Stahlhelm, der ihn zu Boden streckte.
„Bekenne oder stirb," sagte der Sieger, seinen Fuß aufden Körper des Besiegten und ihm die Schärfe seiner Axtan die Kehle setzend, welche in einer Spitze dolchartig endete.
„Ich will bekennen," sagte der Schurke, wild aufwärtsgen Himmel starrend. „Laß mich aufstchen."
„Nicht, bis Ihr Euch ergeben habt," sagte Harry Schmied.
»Ich ergebe mich," murmelte Bonthron wieder, und Harryrief laut, daß sein Gegner unterlegen sei.
Die Herzöge von Rothsay und Albany, der Großconnetableund der Dominikanerprior betraten nun die Schranken undfragten Bonthron, ob er sich als besiegt bekenne.
„Ja," antwortete das Ungeheuer.
„Und als schuldig der Ermordung Oliver Proudfutc'S?"
„Ich bin's — aber ich nahm ihn für einen Andern."
„Und wen dachtest Du zu erschlagen?" sagte der Prior;„gesteh', mein Sohn, und verdiene Deine Verzeihung in einerandern Welt; denn in dieser hast Du wenig mehr zu thun."
„Ich hielt den Erschlagenen," sagte der besiegte Kämpfer,„für den, dessen Hand mich nicdergeworfcn hat, dessen Fußmich jetzt drückt."
„Gepriesen seien die Heiligen!" sagte der Prior; „nunmögen Alle, die an der Kraft des heiligen Gottesgerichts