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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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uns nach der Weise unsrer Vorfahren die Mittel geben, denHimmel um Licht in dieser dunkeln Mordgeschichte anzurufen.Wir fordern die Probe des >,Sarg-Rechts", oft gewährt in denTagen der Vorfahren unserS Königs, gebilligt durch Bullenund Dekretalien und gebraucht von dem mächtigen KaiserKarl dem Großen in Frankreich, von dem König Arthur inBritannien, von Gregor dem Großen und dem mächtigenAchaius in unserem Lande Schottland."

Ich habe von diesem Sarg-Rechte gehört, Sir Louis,"sagte der Oberlichter,und ich weiß, daß wir's unter denPrivilegien der guten Stadt haben; aber ich bin etwas un-vollkommen bewandert in den alten Gesetzen und möchte Euchbitten, uns etwas genauer davon zu unterrichten "

Wir werden den König bitten," sagte Sir Louis Lundin,wenn mein Rath angenommen wird, daß der Leichnam un-seres ermordeten Mitbürgers in die hohe St Johnskirche ge-bracht werde, wo gehörig Messen gelesen werden für dasHeil seiner Seele und die Entdeckung seines schändlichen Mör-ders. Indessen muffen wir einen Befehl erhalten, daß SirJohn Ramorny eine Liste aller seiner Diener abgebe, die inder Nacht vom Fastendienstag auf Aschermittwoch in Perthwaren, und daß er verbindlich gemacht werde, an gewissemTag und Stunde, die noch zu nennen sind, sie in der hohenSt. Johnskirche zu stellen. Dort muß dann einer nach demandern am Sarg unsers ermordeten Mitbürgers Vorbeigehenund in der vorgeschriebenen Form Gott und seine Heiligenum Zeugniß anrufen, daß er an dem Mord, mittelbar oderunmittelbar, unschuldig ist. Und glaubt mir, was durch zahl-reiche Beispiele bewiesen ist, wenn der Mörder sich durch einensolchen Ausruf wird sicher stellen wollen, so wird die Anti-pathie zwischen dem leblosen Körper und der Hand, von