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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
Entstehung
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geben- Jndeß kenne ich Harry Gow wie meinen eigenen Sohn,ich kann nicht glauben, daß er uns beleidigen wollte, undohne Zweifel läßt sich der ihm aufgebürdcte Fehler zu seinemVortheil erklären. Man rieth mir, mich au Dwining zu wen-den, der dem Schmied auf dem Spaziergang mit seiner Ge-nossin begegnete. Wenn ich dem Apotheker glaube, so wares Harry's Muhme, Ivan Letham. Aber Du weißt, daß derQuacksalber immer mit seinem Gesicht diese Sprache redet undmit seiner Zunge eine andere. Nun, Du, Oliver, hast, wieich denke, zu wenig Witz ich meine zu viel Ehrbarkeitum die Wahrheit zu belügen, und da Dwining mich merkenließ, daß auch Du sie gesehen hast "

»Ich sie gesehen, Simon Glover! Wird Dwining sagen,daß ich sie sah?"

»Nein, nicht so ganz bestimmt aber er sagt, Ihr er-zähltet ihm, daß Ihr den Schmied in solcher Gesellschaftgetroffen."

»Er lugt und ich will ihn in einem Mörser zerstampfen!"sagte Oliver Proudfute-

Wie? erzähltet Ihr ihm nichts von einer solchen Begeg-nung?"

Und wenn ich cs nun that?" sagte der Strumpfwirker.Schwur er nicht, daß er keinem Sterblichen je wiedersagenwolle, was ich ihm mitthcilte? Und daher macht' er sich, in-dem er Euch die Sache erzählte, zum Lügner "

Also trafst Du den Schmied," sagte Simon,nicht miteinem so lockern Gepäck, wie das Gerücht sagt?"

Ei, zum Henker, nein vielleicht war's so, vielleichtnicht. Denkt, Vater Simon, ich bin seit vier Jahren einEhemann, und könnt Ihr von mir denken, ich könne mich andie Knöchel einer Sängerin, an ihren Fuß, an die Stickerei