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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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ob diese Töne ein Zeichen körperlichen Schmerzes oder der Ge-müthsbewegung wären.

Beides, Du Giftmischer," sagte Sir John Ramorny;und weil ich mit Deiner verfluchten Gesellschaft belästigt bin."

Wenn das Alles ist, so kann ich Euer Gnaden von einemdieser Uebel durch sofortige Entfernung meiner Person befreien.Dank den Fehden dieser wilden Zeit, hätt' ich zwanzig Hände,statt dieser zwei armen Diener meiner Kunst (dabei zeigte erseine dürren Hände), so wäre Beschäftigung genug für fievorhanden; gut bezahlte Beschäftigung überdies, wo sich Dan-keSworte und Geldstücke streiten, wer von beiden meine Diensteam besten lohnt; während Ihr, Sir John, an Eurem Wund-ärzte den Zorn auslaßt, den ihr allein gegen den UrheberEurer Wunde richten solltet."

Schuft, es ist unter meiner Würde, Dir zu antworten,"sagte der Kranke;aber jedes Wort Deiner boshaften Zungeist ein Dolch, der Wunden beibringt, die aller Arznei Ara-biens Troß bieten."

Sir John, ich verstehe Euch nicht; aber wenn Ihr diesenheftigen Ausbrüchen der Wuth Raum gestattet, so kann nurFieber und Entzündung die Folge sein."

Warum sprichst Du denn auf eine Weise, die mein Bluterhitzt? Warum sprichst Du den Gedanken aus, Deine werth-lose Kunst könne mehr Hände brauchen, als die Natur Dirgab, während ich, ein Ritter und Edelmann, verstümmelt bin,wie ein Krüppel?"

Sir John," erwiderte der Wundarzt,ich bin keinGotteügelehrter und auch kein sehr hartnäckiger Anhänger anmanche Dinge, welche die Theologen uns sagen. Doch kann ichEuch erinnern, daß es Euch ziemlich gut gegangen ist; dennwenn der Hieb, der Euch diesen Schaven gebracht hat, Euern