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dern; Bailie Craigdallie sieht böse aus — aber seine Art zornigzu sein, schreckt mich nicht."
Der freundliche Leser muß sich erinnern, daß, sobald derBailie und seine Gefährten sahen, wie der Schmied zum be-siegten Strumpfwirker kam und der Fremde sich zurückzog, sienicht weiter für nöthig hielten, Oliver zu Hilfe zu eilen, inder Hoffnung, die Gegenwart des gefürchteten Harry Gowwerde Jenen hinreichend sicherstellen. Sie schlugen daher wie-der den geraden Weg nach Kinfauns ein, weil sie sich ihresAuftrages möglichst bald entledigen wollten. Da eine ge-raume Zeit verflossen war, bis der Strumpfwirker und derSchmied wieder zu ihnen stießen, fragte der Bailie, sich vor-züglich an Harry wendend, warum sie die kostbare Zeit mitVerfolgung des Falkners verschwendet hätten?
„Alle Heiligen, meine Schuld war's nicht, Meister Bailie,"erwiederte der Schmied. „Wenn Ihr einen gemeinen nieder-ländischen Windhund mit einer hochländischen Wolfsdoggepaart, so dürft Ihr jenen nicht schelten, wenn er beiher läuft,wohin diese ihn zieht. Ganz so ist mir's mit meinem Nach-bar Oliver Proudfute gegangen. Kaum war er wieder auf-gestanden, so warf er sich wie der Blitz auf sein Pferd, undergrimmt über die Feigheit, womit der Räuber seinen Sturzbenutzt hatte, eilte er ihm nach wie ein Dromedar. Ich mußteihm wohl folgen, theils um einen zweiten Fall zu verhüten,theils um unfern Beschützer, unfern tapfern Freund zu ver-teidigen, wenn ihm dort oben auf der Anhöhe ein Hinter-halt gelegt worden wäre. Aber der Schurke, der im Gefolgeeines Lords von den Marches ist und einen geflügelten Spornauf der Schulter trägt, floh vor unserm Nachbar, wie dieFunken vom Feuersteine."
Der Senior Bailie von Perth lauschte mit Staunen der