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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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»Unsre liebe Frau verhüte das!" sagte der Handschuh-macher.Wüßtet Ihr, was ich weiß, so würbet Ihr Euch sosehr scheuen, Euch in diese Sache zu mengen, als wär'S glü-hend Eisen. Aber da Ihr durchaus die Finger ins Feuerstecken wollt, so mag die Wahrheit gesagt werden. Undkomme, was da wolle, so muß ich sagen, daß die Sache fürmich und die Meinigen hätte sehr schlimm ablaufcn können,wäre Harry Gow, der Waffenschmied, den Ihr Alle kennt,nicht mit gelegener Hilfe gekommen."

Und meine fehlte auch nicht," sagte Oliver Proudfute,obwohl ich gestehe, daß ich kein so ganz ausnehmender Fech-ter bin, wie unser Nachbar Harry Gow. Ihr saht mich,Nachbar Glover, beim Anfang des Lärmes?"

Ich sah Euch nach dem Ende desselben, Nachbar," ant-wortete der Handschuhmacher trocken.

Freilich, freilich; ich vergaß, daß Ihr in Eurem Hausewart, als die Hiebe begannen, und Ihr konntet nicht sehen,wer ste austheilte."

Still, Nachbar Proudfute; ich bitt' Euch, still," sagteCraigdallie, den das ewige Geschrei des würdigen Zunftmei-sters sichtbar ermüdete.

Es ist etwas Geheimnißvolles dabei," sagte der Bailie;aber mich dünkt, ich komme dahinter. Unser Freund Si-mon ist, wie Euch Allen bekannt, ein friedlicher Mann, einer,der sich lieber ein Unrecht anthun läßt, eh' er er einen Freundoder eine ganze Nachbarschaft in Gefahr bringt, ihn zu rä-chen. Du, Harry, der Du nie fehlst, wo die Stadt einenVertheiviger braucht, sag' uns, was Du von der Sacheweißt."

Unser Schmied erzählte seine Geschichte auf dieselbe Weise,wie wir sie bereits kennen; und der geschäftige Strumpfwirker