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Deinen Thürmcn, statt der des Tempels! Sei klug, Beau-manoir, und versuche keinen vergeblichen Widerstand! DeineHand liegt in des Löwen Rachen!"
„Ich appellire nach Rom gegen Dich," erwiedcrte derGroßmeister, „wegen Anmaßung der Freiheiten und Vorrechteunsers Ordens."
„Meinetwegen!" sagte der König, „aber um Deiner selbstwillen mahne mich jetzt nicht daran. Löse Dein Kapitel aufund ziehe mit Deinen Gefährten nach dem nächsten Präcep-torium, wenn Du eins finden kannst, welches sich noch keinerhochverrätherischen Verschwörung gegen den König von Eng-land schuldig gemacht hat. Oder willst Du bleiben, so theileunsere Gastfreundschaft und sei Zeuge unserer Gerechtigkeits-Pflege."
„Soll ich ein Gast sein in dem Hause, wo ich befehlensollte?" sagte der Templer; „nie, niemals! Kaplan, stimmean den Psalm: guare kreinueruut xentes? Ritter, Knappenund Anhänger des heiligen Tempels, bereitet Euch dem Ban-ner Lesu-sermt zu folgen!"
Der Großmeister sprach mit einer Würde, die EnglandsKönig selbst in Verlegenheit setzte, und seinen erstaunten underschrockenen Anhängern Muth einflößle. Sie drängten sichum ihn her, wie die Schafe um den Wächtcrhund, wenn sieden Wolf heulen hören. Allein sie bewiesen keinesweges dieFurchtsamkeit der Schafe, sondern man bemerkte finstere Stir-nen und Blicke, welche mit Feindscligkeilen drohten, die sienicht wagten in Worten zu äußern. Sie zogen sich in einedunkle Linie von Spceren zusammen, aus welcher die weißenMäntel der Ritter unter den schwarzen Kleidern ihrer Diener,wie die Hellen Säume dunkler Wolken hervorschimmerien.Die Menge, welche ein lautes Geschrei des Mißfallens hatte