Satan während dieser geschäftvollen und unglücklichen Periodevollbracht habe, wobei denn natürlich auf Rechnung des Teu-fels^weit mehr geseyt wurde, als ihm gehörte.
„Habt Ihr nicht gehört, Vater Dennet," sagte ein Bauerzu einem andern, der schon ziemlich bejahrt war, „daß derTeufel den großen sächsischen Than, den Athelstane von Co-ningsburgh, leibhaftig geholt hat?"
„Ja wohl, er hat ihn aber wieder gebracht, durch Gottesund des heiligen Dunstan's Hülfe."
„Wie?" sagte ein junger, munterer Gesell in einem grünenRock mit Golv gestickt, der einen rüstigen Burschen hinter sichstehen hatte, welcher ans seinem Rücken eine Harfe trug, wo-durch sich der Beruf des erster» deutlich genug aussprach. DerMinstrel schien von nicht gemeinem Stande, denn außer demGlanze seines reich gestickten Kleides trug er noch um seinenHals eine silberne Kette, an welcher der Schlüssel hing, womiter seine Harfe zu stimmen pflegte. An seinem rechten Armeerblickte man ein silbernes Schild, das, statt wie gewöhnlichdas Unterscheidungszeichen des Barons zu zeigen, zu dessenFamilie er gehörte, bloß mit dem eingegrabencn Worte: Sher-wood bezeichnet war. „Was meint Ihr denn damit?" sagteder Minstrel, indem er sich in die Unterhaltung der Landleutemischte; „ich kam hierher, um einen Stoff für meine Kunst zusuchen, und bei unserer Frau, cs sollte mich freuen zwei zu finden-"„Es ist ganz erwiesen," sagte der ältere Landmann, „daß, nach-dem Athelstane von Coningsburgh vier Wochen todt gewesen" —„Das ist unmöglich," verseyte der Minstrel, „ich sah ihnja lebend bei dem Turniere zu Asbby de la Zouche" —
„Und doch war er todt, oder als todt weggetragen," sagteder jüngere Landmann, „denn ich hörte ja die Mönche vonSt. Edmnnd's ihm die Todtenlieder singen, überdies gab eS