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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
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Glaubst Du, Waldemar, daß der ränkevolle Erzbischof Dichnicht von den Hörnern des Altars selbst würde wegnehmenlassen, könnte er dadurch von König Richard Verzeihung er-halten ? Und vergißt Du, de Bracy, daß Estoteville zwischenDir und Hüll liegt, mit all seinen Truppen, und daß derGraf von Essex sein Gefolge zusammenzieht? Wenn wirGrund hatten, diese Aushebungen selbst vor Richards Rück-kehr zu fürchten, glaubst Du denn, daß jetzt noch ein Zweifelsein kann, welche Partei ihre Anführer ergreifen werden?Glaube mir, Estoteville allein ist stark genug, Deine ganzeFreicompagnie in den Humber zu treiben." WaldemarFitzurse und de Bracy sahen einander betroffen an.ESgibt nur einen Weg zur Sicherheit," fuhr der Prinz fort, in-dem seine Stirn so finster wurde wie die Nacht;dieser Gegen-stand unseres Schreckens reist allein man muß ihm auflauern."

Nur ich nicht," sagte de Bracy hastig;ich war sein Ge-fangener, und er hat mich freigelassen. Keine Feder an sei-nem Helmbusch will ich verletzen."

Wer sprach davon, ihn zu verletzen?" sagte Prinz Jo-hann mit boshaftem Lachen;der Schurke wird noch sagen,ich habe gemeint, er solle ihn erschlagen! Nein einGcfängniß wäre besser; und ob es in Britannien oder inOesterreich ist, waS thut daS? Die Sachen werden stehen,wie sie waren, alS wir unser Unternehmen begannen eSwar auf die Hoffnung gegründet, daß Richard in Deutschlandgefangen bleiben werde unser Oheim Robert lebte undstarb in dem Schlosse Cardiffe."

Ja, aber Euer Vater Heinrich saß viel fester auf seinemThrone, als Eure Hoheit eS je kann. Ich sage, daS beste Gcfäng-niß ist das, welches der Todtengräber macht kein Gefängnißgleicht einem Kirchengewölbe! Ich habe das Meinige gesagt."