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„Ich will Euren ganzen Zorn auf mich laden/' sagte Giles,„wenn dies nicht ein wirklicher Geschorner ist. Euer KnappeJocelyn kennt ihn recht gut, es ist der Bruder Ambrosius,ein Mönch aus dem Gefolge des Abtes von Jorvaulx."
»Wahrscheinlich," sagte Front-de-Boeuf, „bringt er unsNachricht von seinem lustigen Herrn. Gewiß hält der TeufelKirche, und die Priester sind von ihrem Dienste abgelöst, daßsie so wild durch's Land ziehen- Fort mit den Gefangenen,und bedenke, was Du gehört hast, Sachse!"
„Ich verlange," sagte Athelstane, «ein anständiges Gefäng-niß mit ordentlichem Tisch und Lager, wie sich's ziemt für meinenRang, und Jemand fordern kann, der wegen Lösegeldes in Un-terhandlung steht! Ueberdies halte ich den, der sich selbst für denBesten unter Euch hält, für verbunden, mir mit seiner Personfür diesen Angriff auf meine Freiheit zu antworten. DieseAuSforderung ist Dir bereits durch Deinen Vorschneider über-bracht worden, Du bist das Haupt! Du bist verbunden, mirRede zu stehen! Hier liegt mein Handschuh."
„Aufdie Ausforderung meines Gefangenen antworte ich nicht,"sagte Front-de-Boeuf, „auch Du sollst es nicht, Moritz deBracp! — Giles," fuhr er fort, „hänge des Freisassen Hand-schuh über den Deinen dort auf das Hirschgeweihe! Hier bleibeer so lange, bis er frei ist. Verlangt er ihn hernach wieder,oder behauptet er, daß er unrechtlich zum Gefangenen gemachtworden, dann, beim Wehrgehänge des heiligen Christoph, dannsoll er mit einem Manne sprechen, der es nie verschmäht hat,einem Feinde zu Fuß oder zu Roß zu begegnen, allein odermit seinem Vasallen zur Seite."
Die sächsischen Gefangenen wurden gerade hinweggebracht,als man den Mönch Ambrosius hereinführte, der in großerGemüthsunruhe zu sein schien.