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becca's Eintritt, und schielte die schöne Jüdin mit einem sofeindseligen Blicke an, wie ihn Alter und Häßlichkeit, wennsie sich mit Schlechtigkeit der Gesinnung vereinigen, gewöhn-lich auf die Jugend und Schönheit zu werfen pflegen.
„Du mußt jetzt fort, alte Hausunke," sagte einer von denMännern, „unser edler Herr befiehlt es- Du mußt das Ge-mach einem schöner» Gaste räumen."
„Was?" kreischte die Alte, „werden Dienste so belohnt?Ich habe wohl eine Zeit gekannt, wo mein bloßes Wort denbesten Kriegsmann unter Euch aus dem Sattel und Dienstgehoben hätte, und jetzt soll ich dem Befehle jedes Bedienten,wie Du bist, weichen?"
„Liebe Frau Urfried," sagte der andere Mann, „vernünf-telt nicht viel jetzt! Auf und fort! Des Herrn Gebote müssenstets mit willigem Ohr ausgenommen werden. Du hast einstDeine gute Zeit gehabt, alte Dame, aber Deine Sonne istnun längst untergegangen. Du bist jetzt das wahre Ebenbildeines alten abgesetzten Kampfrofses, das einst mit stolzemSchritt einherging, und jetzt in kurzem Passe forthumpelt.Komm, humple nur fort "
„Daß ihr doch beide wie die Hunde verfaulen möchtet,"erwiederte die Alte, — „möge der böse Zernebock mich Gliedfür Glied zerreißen, wenn ich meine Zelle eher verlasse, alsbis ich den Hanf am Rocken vollends abgesponnen habe."
„Das will ich unserm Herrn sogleich melden, Du alterDrache!" sagte der Diener, und entfernte sich. Rebecca aberblieb bei dem alten Weibe zurück, welche sie so unfreundlichausgenommen hatte.
„Zum Teufel," sagte die Alte vor sich hin murmelnd, „washaben sie nun wieder auf der Spur?" — Dabei warf sie aberimmer einen stechenden, feindlichen Blick auf Rebecca. „Es ist