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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
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Achtes Kapitel.

Meine Tochter v »leine Dukateno meine Tochter! O meine christlichen Du-katen ! Gerechtigkeit Geseh meine Duka-ten und meine Tochter!

Der Kaufmann von Venedig.

Jetzt müssen wir die Sachsen sich selbst überlassen und ei-nen Blick auf die strengere Gefangenschaft Jsaac's von Jorkwerfen. Der arme Jude war eilig in ein Gewölbe geworfenworden, dessen Boden sich tief unter der Oberfläche der Erdebefand, und das daher sehr dumpf und feucht war. Das Lichtfiel blos durch ein paar Luftlöcher hinein, die so hock waren,daß sie die Hand des Gefangenen nicht erreichen konnte. DieseOeffnungen ließen selbst um Mittag nur ein mattes und un-gewisses Licht hindurch, welches lange zur tiefen Dunkel-heit geworden war, wenn das übrige Schloß sich noch desheitern Tages erfreute. Ketten und Fesseln, das Erbtheilfrüherer Gefangenen, von denen man kräftigen Widerstandoder Versuche zur Flucht erwartet hatte, hingen leer und ver-rostet an den Wänden des Gefängnisses, und in den Ringeneiner derselben befanden sich zwei modernde Gerippe, die einsteinem Menschen zugchört haben mochten, den man hier nichtblos hatte umkommen, sondern selbst zum Skelett werden lassen.

An dem einen Ende dieses unheimlichen Aufenthaltes warein großer Feuerrost angebracht, auf dem querüber einige ei-serne Stangen lagen, halb schon vom Roste verzehrt.