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den Händen Deines würdigen Verbündeten zu überlassen- Esmag Dir wohl gelingen, sie ihren sächsischen Freunden zu ent-sühren; wie Du sie aber später aus den Klauen des Bois-Guilbert's befreien willst, scheint mir viel zweifelhafter. Erist ein Falke, wohl geübt ein Rebhuhn zu erhaschen und seineBeute fest zu halten "
„Er ist ein Templer," sagte de Bracy, „und kann dahernicht mein Nebenbuhler sein bei meinem Plan, diese Erbin zuheirathen. Und etwas Entehrendes gegen die Erwählte deBracp's zu unternehmen — beim Himmel! und wäre er einganzes Kapitel seines Ordens in einer einzigen Person, erwürde nicht wagen, mir eine solche Beleidigung anzuthun!"
„Da ich nicht hoffen kann, Dich von dieser Thorhcit abzu-bringcn," sagte Fitzurse, „so bitte ich Dich nur, so wenig Zeitals möglich dabei zu verschwenden."
„Ich sage Dir," antwortete de Bracp, „daß es das Werkweniger Stunden sein wird, und ich werde zu Jork an derSpitze meiner kühnen und tapfern Lanzen sein, bereit, ein soverwegenes Unternehmen zu unterstützen, wie Deine Politiknur immer eins auszudenken vermag. — Doch ich höre meineKameraden sich versammeln und die Pferde im äußern Hofestampfen und wiehern. — Lebe wohl! — Ich gehe gleich einemtreuen Ritter, mir das Lächeln der Schönheit zu gewinnen."
„Gleich einem treuen Ritter?" wiederholte Fitzurse, ihmnachsehend, «gleich einem Narren sollte ich sagen, oder gleicheinem Kinde, welches die ernsthafteste und nothwendigste Be-schäftigung aufgibt, um dem Flaum der Distel nachzujagen,der an ihm vorübertreibt. — Aber mit solchen Werkzeugenmuß ich arbeiten — und zu wessen Vortheil? — Zum Vor-theil eines Fürsten, so unweise wie ausschweifend, und derwahrscheinlich ein ebenso undankbarer Herr sein wird, als er