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14 (1851) Ivanhoe
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führen nun die Marschälle des Feldes den Sieger zu denFüßen des Prinzen Johann.

Enterbter Ritter!" sagte der Prinz zu ihm;denn unterdiesem Namen wollt Ihr uns nun einmal allein bekannt wer-den, wir verleihen Euch zum zweiten Male die Ehre diesesTurniers, und thnn Euch kund, daß Ihr das Recht habt, ausLen Händen der Königin der Schönheit und der Liebe dieEhrenkrone zu empfangen, welche Eure Tapferkeit so gerechtverdient hat."

Der Ritter machte eine tiefe, anmuthsvolle Verbeugung,ließ aber keine Antwort von sich hören.

Indes; die Trompeten schmetterten, indeß die Herolde ihreStimmen anstrengten, um die Ehre des Tapfern und den Ruhmdes Siegers zu verkünden indeß die Damen ihre seidenenTücher und gestickten Schleier schwenkten, und Alles in lauteFreudcnrnfe auöbrach, führte» die Marschalle den enterbten Rit-ter quer über den Platz zum Fuße des Throns der Königin derLiebe und Schönheit, den Lady Rowena eingenommen hatte.

Auf der untersten Stufe des Throns mußte der Ritter nieder-knieen. In der That war sein ganzes Benehmen, seitdem dasGefecht beendigt worden war, dem Anscheine nach mehr vondenen, die um ihn waren, bestimmt worden, als durch seineneigenen freien Willen; und man bemerkte, daß er wankte, alser zum zweiten Male durch die Schranken geführt wurde. Ro-wena, welche von ihrem Sitze mit würde- und anmuthsoollerHaltung Herabstieg, war eben im Begriffe, den Kranz, den slein der Hand hielt, um seinen Helm zu befestigen, als die Mar-schälle einstimmig riefen:Nicht so das Haupt muß entblößtsein!" Der Ritter murmelte einige unverständliche Worte, welchein der Höhlung des Helms verklangen; ihr Sinn mochte wohlder Wunsch sein, den Helm nicht abnehmen zu dürfen.

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