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und die schimmernden Zelte am Ende derselben unterscheidenkonnte. Auch vernahm er Gesang in der Ferne, womit dieWachen sich die nächtliche Weile zu erheitern suchten. Hierließen ihn die Räuber allein.
„Weiter gehen wir nicht mit," sagte der Eine, „es ist nichtsicher für uns. Denke an die erhaltene Warnung, und ver-schweige Alles, was Dir diese Nacht begegnet ist, es soll Dichnicht gereuen. Thust Du cs nicht, so wird Dich der Towerzu London nicht vor unserer Rache schützen."
„Gute Nacht, Ihr Herren," sagte Gurth, „ich werde EurerBefehle gedenken, und glaubt nur, ich wünsche Euch ein siche-rer und edler Gewerbe."
So schieden sic, und Gurth schritt nach dem Zelte seinesHerrn zu, dem er jedoch, trotz der empfangenen Warnung,fein ganzes nächtliches Abenteuer mittheilte. Der enterbteRitter erstaunte nicht minder über Nebecca's Geschenk, welcheser jedoch nicht anzunehmen beschloß, als über den Edelmuthder Räuber, deren Denkart und Gewerbe ein solches Beneh-men ganz fremd zu sein schien. Sein durch diese Umständeerregtes Nachdenken wurde indeß von dem Bedürfnisse derRuhe unterbrochen, welche ihm die Anstrengungen des Tagesmehr als je zum Bedürfniß machten.
Der Ritter legte sich demnach auf ein weiches Polster, wo-mit das Zelt versehen war, und der treue Gurth streckte seinemüden Glieder auf eine Bärenhaut am Eingänge des Zeltes,so daß Niemand herein konnte, ohne ihn aufzuwccken.