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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
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Pfade, weil das Gebüsch den Mondstrahlen der milden Som-mernacht den Zugang verwehrte.

Von dem Städtchen her hörte man allerlei Tone von Musik,mit lautem Lachen untermischt, zuweilen auch wohl von hefti-gem Geschrei unterbrochen. Me diese Töne den unordentlichenZustand des Städtchens andeutend, das mit Adeligen undihrem ausschweifenden Gefolge angefüllt war, verursachtenGurthen ein gewisses unheimliches Gefühl.Die Jüdin hatteRecht," sagte er zu sich selber.Beim Himmel und dem heili-gen Dunstan, ich wollte, ich wäre glücklich und wohlbehaltenmit all' meinen Schätzen am Ziele meiner Wanderung. Daist eine Menge herumschweifenden Volks, ich will nicht geradesagen, Diebe! Nein, Ritter und Knappen, Mönche und Minstrels,Gaukler und Spaßmacher, daß wohl auch ein anderer Kerl,als ein armer Schweinhirte mit einem ganzen Sack voll Zechi-nen in Angst gerathen könnte."

Gurth beschleunigte nun seine Schritte so viel er konnte,um wenigstens die offene Gegend, zu der der Hohlweg führte,zu erreichen; doch er war nicht so glücklich, unangefochten zudiesem Ziel zu gelangen. Gerade am untern Ende des Hohl-weges, wo das Gesträuch am dichtesten war, sprangen vierMänner auf ihn los, zwei von jeder Seite, und faßten ihnso gewaltsam an, daß aller Widerstand vergeblich war.Gib heraus, was Du hast," sagte Einer von ihnen,wir sindLeute, die Jedermann seiner Bürde zu entledigen wissen."

So leicht sollte es doch nicht geschehen," murmelte Gurth,dessen gediegene Rechtlichkeit sich selbst bei der augenscheinlich-sten Gefahr nicht verläugnetekönnte ich nur mit freierHand drei Streiche zu meiner Vertheidigung führen.".

Das wollen wir gleich sehen," sagte der eine Räuber, undsetzte hinzu, nachdem er einen Augenblick mit seinen Gefährten