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ihrer Rosse und Rüstungen berauben wollte, welche nie von tapfe-rem Männern geführt werden können. — Ich wünschte, ich könntehier meinen Auftrag an diese tapferen Ritter endigen, allein, da ich,wie ich mich selbst nenne, in Wahrheit der Enterbte bin, so muß icheurerHcrren Anerbieten in sofern annchmen, daß es ihnen gefal-lenmöge, wenigstens ihreRüstungen auszulösen, denn die, welcheich trage, kann ich in der That kaum mein eigen nennen."
„Wir sind beauftragt," erwiederte der Knappe Reginald'sFront-de-Boenf, „jeder hundert Zechinen zur Auslösung dieserRosse und Rüstungen anzubieten."
„Es ist hinreichend," sagte der enterbte Ritter. „Die Hälfteder Summe nöthigt mich mein gegenwärtiges Bedürfniß an-zunehmen; die übrige Hälfte mögt ihr theils unter euch selbst,theils unter die Herolde und andere Dienstleistende bei demFeste vertheilen."
Das Barett in der Hand und mit tiefen Verbeugungen drück-ten die Knappen ihren Dank für eine Artigkeit aus, welche sel-ten, am wenigsten in solchem Maßstabe vorzukommen pflegte.Der enterbte Ritter wandte sich hierauf besonders zu Balduin,dem Knappen von Brian de Bois-Guilbert, und sagte zu ihm:„Von Eurem Herrn nehme ich weder Waffen noch Löscgeld an.Sagt ihm in meinem Namen, unser Kampf sei noch nicht be-endigt, nicht eher, als bis wir noch mit Schwert und Lanzegefochten haben, sowohl zu Fuß als zu Roß. Zu solchem Kampfeauf Leben und Tod hat er mich selbst herausgefordert, und ichwerde diese Ausforderung nicht vergessen. Daher meldet ihm,daß ich mich gegen ihn nicht so benehmen kann, wie gegen ei-nen seiner Gefährten, mit dem ich Höflichkeiten austauschmmöchte, sondern vielmehr wie gegen Jemanden, mit dem ichin tödtlicher Ausforderung stehe."
„Mein Herr," entgegnete Balduin, „versteht sich darauf,
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