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wegen des Sumpfes, durch den sie flössen, gefährlich wurde;doch der Fremde schien wie aus Jnsiinct den festesten Bodenund den sichersten Ucbergangspunkt zu kennen, und führte dieGesellschaft mit Vorsicht und Aufmerksamkeit in einen wildernBaumgang, als sie bisher gesehen hatten, zeigte auf ein gro-ßes, niedriges, unregelmäßiges Gebäude am äußersten Endedesselben, und sagte zu dem Prior: „Dort ist Rothcrwood,die Wohnung Ccdrics des Sachsen."
Dies war eine freudige Nachricht für Aymer, dessen Ner-ven keine von den stärksten waren, und der während desUeberganges über die gefahrvollen Sümpfe so viel Furcht undBesorgniß empfunden hatte, daß er noch nicht so neugieriggewesen war, seinem Führer eine einzige Frage vorzulegen.Da er jetzt beruhigt und in der Nähe Zeines Obdachs war,erwachte seine Neugierde, und er fragte seinen Führer, werund was er sei.
„Ein Pilger, der eben aus dem gelobten Lande zurück-kehrt," war die Antwort.
„Ihr hättet lieber dort bleiben sollen, um für die Erobe-rung des heiligen Grabes zu fechten," sagte der Templer.
„Es ist wahr, ehrwürdiger Herr Ritter," antwortete derPilger, der mit dem Acußern des Templers vollkommen ver-traut zu sein schien; „doch wenn die, welche den Eid geleistethaben, die heilige Stadt wieder zu erobern, in solcher Ent-fernung von der Scene ihrer Pflicht reisen, könnt Ihr Euchda wundern, wenn ein friedlicher Landmann, wie ich bin, dieAufgabe ablehnt, welche jene verlassen haben?"
Der Templer würde ihm eine zornige Antwort gegebenhaben, hätte ihn nicht Aymer unterbrochen, der wieder seinErstaunen aussprach, daß ihr Führer nach so langer Abwe-senheit so genau mit den Waldwegen bekannt sei.