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kehren, und Saladin einen Brief überbringen, worin von sei-ner Gefälligkeit die Anweisung eines neutralen Bodens er-beten wird für den ritterlichen Kampf, und worin er einge-ladcn wird, dem Kampfe beizuwohnen, wenn es ihm Vergnü-gen machen sollte. Wäre cs nun nicht möglich, daß du imLager des Sultans irgend einen Ritter fändest, welcher derWahrheit und seinem Ruhm zu Lieb den Kampf mit demVerräther Montscrrat bestehen möchte?"
Der Nubier erhob seine Augen, und heftete sic aus denKönig mit einem Ausdruck feurigen Eifers; darauf crhub ersie zum Himmel mit einem solchen Dankgefühl, daß Thränendarin perlten — endlich neigte er sein Haupt, als wolle erdie Frage Richards bejahen, und nahm feine gewöhnliche, un-terthänige Haltung wieder an.
„Gut," sagte der König; „ich sehe deine Begierde, mir indieser Sache zu dienen. Und hierin, ich muß es gestehen,liegt der Vortheil, de» man von einem Diener, wie du bist,hat, daß derselbe weder spricht, um unseren Vorsatz zu be-streiten, noch um die Gründe unseres Entschlusses zu erfra-gen. Ein englischer Diener hätte mir an deinem Platz mür-risch den Rath gegeben, den Kampf irgend einer Lanze mei-nes Haushaltes, die von meinem Bruder Langschwert an Allevoll Eifers sind, für mich zu kämpfen, anzuvertrauen; undein geschwätziger Franzose hätte tausend Mittel versucht, zuerfahren, warum ich einen Kämpen im Lager der Ungläubi-gen suche. Aber du, mein stiller Geschäftsträger, thust mei-nen Willen ohne zu fragen und zu verstehen: dir ist Hörenund Gehorchen eins."
Eine Verbeugung des Körpers und eine Beugung der Knieewaren die Antwort des AethiopierS auf diese Bemerkungen.
„Und nun zu einem anderen Punkt," sagte der König, der