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13 (1851) Der Talisman
Entstehung
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Vaur mürrisch, jedoch in einem Ton, der den Schlummer sei-nes Herrn berücksichtigte.

Still, de Vaur!" sagte Richard erwachend.Sir Ken-neth kommt als ein guter Krieger, um Bericht von seinerWache zu erstatten einem solchen steht das Zelt einesFeldherrn immer offen." Hierauf erhob er sich, und, aufden Ellenbogen gestützt, heftete er sein großes Auge auf denRitter.Redet, Herr Schotte, Ihr kommt, mir eine pünkt-liche, ruhige und ehrenhafte Wache zu melden, nicht wahr?Das Rauschen der Falten des englischen Banners wäre hin-länglich zu seiner Vertheidigunq, auch ohne den Schutz einesRitters, wie du einer bist."

Wie ich keiner bin," sagte Sir Kenneth.Meine Wachewar weder pünktlich, noch ruhig und ehrenhaft. Das Bannervon England ist gestohlen."

Und du lebst noch, es zu melden?" sagte Richard mitungläubigem Lachen.Possen, es kann nicht sein. Hast dudoch nicht einmal einen Ritz im Gesicht. Warum stehst duso stumm da? Sprich die Wahrheit mit einem König istnicht gut scherzen doch ich will dir verzeihen, wenn du ge-logen hast."

Gelogen! Herr König!" versetzte der unglückliche Rittermit kolzemNachdruck und einem Feuerblick, der gleich den Funkeneines kalten und harten Kiesels aufleuchtete und verschwand.Aber auch dies will ich erdulden- Ich habe wahr gesprochen."

Bei Gott und bei St. Georg!" sagte der König in Wuthgerathend, doch dieselbe augenblicklich meisternd.De Vaur,geh', den Ort zu besehen. Das Fieber hat sein Hirn ange-griffen- ES ist unmöglich. Dieses Mannes Muth ist be-währt. Es kann nicht sein! Geh' eiligst oder sende Je-mand, wenn du nicht gehen willst."