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13 (1851) Der Talisman
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Obsclwn die Worte des Arztes Adonbec auf Kenncth nichtden Eindruck gemacht hatten, den der Weise beabsichtigte, sohatten sie ihm doch Ursache gegeben, die Erhaltung seines Le-bens zu wünschen, von dem er sich, da er sich für entehrt an-sah , zu trennen gesonnen gewesen war wie von einem be-schmutzten Kleid, das man mit Anstand nicht mehr tragenkann. Vieles, was zwischen ihm und dem Einsiedler vorgc-fallen war, Anderes, was er zwischen dem Einsiedler undSheerkohf (oder Jlderim) Vorgehen gesehen hatte, kam ihmnun in's Gedächtniß, und bestätigte ihm als wahr, was derHakim von dem geheimen Artikel des Vertrags gesagt hatte.

Der heilige Betrüger!" rief er aus;der graue Heuch-ler! Er sprach von dem ungläubigen Ehemann, bekehrt durchdas gläubige Weib und weiß ich es, ob nicht der Ver-räther den von Gott verdammten Saracenen die Schönheitder Edith Plantagenet zeigte, damit der Hund urtheilen möge,ob die fürstliche Christendame würdig sei, in den Harem einesUngläubigen ausgenommen zu werden? Hätte ich jenen un-gläubigen Jlderim, oder wie er heißen mag, wieder zwischenden Fingern, womit ich ihn einmal festhielt, wie kein Hundeinen Hasen, wenigstens sollte er nicht zum zweitenmal inAufträgen kommen, welche die Ehre christlicher Könige undtugendhafter Edclfräuleins antasten. Doch was kann ich!meine Stunden sind zu Minuten zusammcngeschrumpft, indeßweil ich noch lebe und athme, muß etwas geschehen und ohneVerzug."

Er wartete ein paar Minuten, legte seinen Helm ab,schritt dann den Hügel hinunter, und nahm den Weg zu Kö-nig Richards Gezelt.

Der Talisman- I.

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