seinem Geschäfte störet, so wisset, daß ich Euch ungeachtetEures hohen Ranges zwingen werde, Richards Zelt zu ver-lassen; denn wisset, ich bin so fest von dieses Arztes wirksa-men Heilmitteln überzeugt, daß, wenn Richard selbst dieselbenverschmähte, ich ihn, bei unserer Frau von Lanercost zwingenwürde, diese Arznei zu nehmen, möchte er wollen oder nicht.— Gehe hinein, el Hakim."
Die letzten Worte wurden in der linguu kr.incs gesprochen,und der Arzt gehorchte augenblicklich. Der Großmeister blicktezornig den offenherzigen alten Krieger an; aber nachdem ermit dem Marquis einen Blick gewechselt, erheiterte er seinefaltige Stirne, so gut er konnte, und beide folgten de Vaurund dem arabischen Arzt in das innere Zelt, wo Richard mitjener Ungeduld wartete, womit ein Kranker den Tritt seinesArztes belauscht. Sir Kennet-, dessen Gegenwart weder ge-fordert, noch verbeten war, fühlte sich durch die obwaltendenUmstände gerechtfertigt, diesen hohen Würdeträgern zu folgen;aber seines untergeordneten Ranges sich bewußt, hielt er sichwährend des Verlaufs des ganzen Auftritts in der Ferne.
Bei ihrem Eintritt in das Gemach rief Richard aus: „Siehda! eine artige Gesellschaft kommt, Richard seinen Sprungin's Dunkle thun zu sehen- — Meine edlen Verbündete, ichgrüße Euch als die Abgeordneten unseres Bundes; Richardwird wieder unter Euch erscheinen mit seinem vorigen Wesen,oder Ihr werdet das, was von ihm übrig bleibt, zu Grabetragen. — De Vaur, dein Fürst, mag er leben oder sterben,danket dir. — Da ist noch einer, — aber das Fieber hatmein Gesicht geschwächt — was, der kühne Schotte, der ohneLeiter in den Himmel klettern möchte? — auch er ist willkom-men. — Komm. Sir Hakim, an's Werk, an's Werk."
Der Arzt, der sich bereits schon nach den verschiedenen