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wässert wie der Garten des Herrn, jetzt eine versengte, aus-gebrannte Einöde, zu ewiger Unfruchtbarkeit verdammt.
Der Wanderer, der sich bekreuzte, als er das Gewoge derdunklen Fluthen sah, die sich an Farbe und Beschaffenheit vondenen jedes anderen Sees unterschieden, schauderte bei derVorstellung, daß unter diesen trägen Wogen jene stolzenStädte der Ebene lägen, deren Grab vom Donner des Him-mels oder vom Feuer des Abgrunds gegraben worden war,und deren Trümmer bedeckt wurden, grade von dem See, derweder lebendige Fische in seinem Schooße nährt, noch Kähneauf seiner Oberfläche trägt, und der, als wenn sein eigenesgrauenvolles Bett der einzige würdige Aufenthalt für seindüsteres Gewässer sei, ungleich allen anderen Städten, demOcean keinen Tribut schickt. Das ganze Land umher warwie in den Tagen Mosis „Schwefel und Salz; es ist nichtbesät, nicht befruchtet, kein Gräschen wächset darauf " So-wohl das Land wie das Wasser kann todt genannt werden:denn es bringt nichts hervor, was an's Pflanzenreich erin-nerte, und sogar die Luft war gänzlich leer von ihren ge-wöhnlichen, beflügelten Bewohnern, die vermutblich durch denPech- und Schwefelgeruch verscheucht worden waren, den dieheiße Sonne dem Wasser des Sees in Dampfwolken, welchegewöhnlich die Gestalt der Wasserhose annehmen, entdünstenläßt. Massen von schlammigen und schwefelhaltigen Sub-stanzen, Naphtha genannt, schwammen träge auf den trüben,düsteren Wogen, und nährten jenes Nebclgewölk mit neuenDämpfen, ein furchtbares Zeugniß darbietend für die Wahr-heit der mosaischen Geschichte.
Aus dies Bild der Verwüstung blickte die Sonne mit un-erträglichem Glanz herab, und alle lebendigen Geschöpfe schienensich vor den heißen Strahlen geflüchtet zu haben mit Ausnahme