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Schatz?" entgegnete der König. „Konnte sie dem Jnngen nichtdie Mittel zur Einlösung verschaffen?"
„Leider, allergnädigster Herr, hat er sie verloren oder ver-schleudert. Sie ist nicht zu finden. Er ist der unglücklichstejunge Mensch unter der Sonne."
„Das ist eine saubere Geschichte!" rief der König, und fingan hcrumznwandeln und zum Zeichen seiner Verlegenheit mitden Nesteln seines Wamses und seiner Hosen zu spielen. „Wirkönnen ihm nicht helfen, ohne ihm Unsere Schuld zwei Malzu bezahlen, und bei dem jetzigen Stande unseres Schatzes ver-mögen wir es kaum ein Mal."
„Ihr habt mir da etwas Neues gesagt," bemerkte Dal-garno. „Aber ich will keinen Gebrauch davon machen."
„Thue es nicht," sprach sein Vater. ^Sei ein kühnerBöscwicht, wenn du denn einmal einer sein mußt, und sucheRache mit dem Schwerte und nicht mit der Waffe des Wu-cherers."
„Verzeiht, gnädiger Herr," erwiderte Dalgarno. „Federund Dinte sind jetzt die sichersten Rachemittel, und mehr Landwird von den Rcchtsgelehrten erkämpft mit der Schafshaut,als von dem Flamberg mit dem Schafskopf am Griffe. Aber,wie gesagt, ich will keinen Gebrauch davon machen. Ich willmorgen in der Stadt am Coventgarten es abwarten, ob Je-mand die Einlösnngssumme meinem Schreiber bezahlt, bei demdie Urkunden liegen. Geschieht es, dann desto besser für LordGlenvarloch. Geschieht es nicht, so reise ich übermorgen abund eile gen Norden, um Besitz zu ergreifen."
„Nimm deines Vaters Fluch mit, Elender!" rief GrafHuntinglen.
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