bei der breiten Treppe beigelegt, gegen welche die Wellen trägeanschlngcn. Der Thorwart sah zum Gitterthürchen heraus,und flüsterte mit dem Herold. In wenigen Minuten erschiender Lieutenant des Towers, übernahm den Gefangenen, undgab dem Herold eine Bescheinigung, daß er de» Leib von Ni-gel Lord Glenvarloch empfangen habe.
Anmerkung zum dritten Kapitel.
Es ist ein Gemälde der alten Schule vorhanden, welcheseine merkwürdige Aehnlichkeit mit einem im obigen Kapitelgeschilderten Auftritte hat. Diese Aehnlichkeit ist rein zufällig,denn der Verfasser hat nicht eher Etwas von dem Dasein desGemäldes erfahren, als bis es verkauft wurde, und folgendeBeschreibung desselben in einem Katalog erschien.
„Die in Nigels Schicksalen geschilderte Scene,von Frederigo Zucchero, des Königs Maler."„Dies seltene Gemälde hat, abgesehen von seinem Kunst-werthe, eine große literarische Bedeutsamkeit. Es stellt treudas Zusammentreffen des Königs Jakob mit Nigel Oliphanntim Parke zu Greenwich vor, wie es in Nigels Schicksalenbeschrieben ist, und es beweiset, daß der Verfasser diese Anek-dote ans authentischen Quellen geschöpft hat. In der Mittedes Gemäldes erscheint König Jakob zu Pferde in steifer Hal-tung. Zur Linken ist Prinz Karl. Zwischen ihm und demKönige sieht man den Herzog von Buckingham auf einemschwarzen Pferde, mit lebhafter Geberde nach dem Schuldigen,Nigel Oliphannt, deutend, der sich auf der rechten Seite desGemäldes befindet. Nigel hat in der rechten Faust eine Büchseoder eine Armbrust, und blickt zornig nach dem Könige, welcher