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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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hat Eure Lebensweise und Eure Gesellschaft in jüngster ZeitEuch mit blutigen Auftritten und Waffen vertrant gemacht.Aber bei mir mußt Ihr Euch nicht rechtfertigen wollen."

Hört mich an hört mich an, edler Fürst!" rief Nigeldringend.Hört mich an. Ihr selber könnt eines Tages inden Fall kommen, Gehör zn verlangen und zwar vergebens."

Was?" fragte der Prinz erstaunt.Wie soll ich das ver-stehen, edler Herr?"

Wenn auch nicht auf Erden," erwiderte der Gefangene,doch dem Himmel gegenüber, zn dem wir Alle um geduldiges,gnädiges Gehör flehen müssen."

Das ist wahr, edler Herr," erwiderte der Prinz, stolz seinHaupt neigend.Auch würde ich solches Gehör Euch nichtverweigern, wofern es Euch nützen könnte. Aber es soll Euchkein Unrecht geschehen. Wir wollen selber Eure Sache prüfen."

»Ja, ja," fiel der König ein.Er hat Appellativ scl 6se-ssrem") eingelegt. Wir wollen Glenvarlochidem selber ver-hören an passendem Orte und zu paffender Zeit. Unterdessenbringt ihn und seine Waffen weg. Ich bin ihres Anblicksüberdrüssig."

In Folge dieses eiligen Befehles ward Nigel ans der Ge-genwart des Königs entfernt, wo übrigens seine Worte nichtganz verloren gegangen waren.Das ist eine sonderbareSache, Georg," bemerkte der Prinz gegen den Günstling.Dieser junge Mann hat kein abstoßendes Aussehen, und vielRuhe und Festigkeit in Sprache und Blick. Ich kann mirnicht denken, daß er ein so verzweifeltes und nutzloses Ver-brechen wagen sollte."

Ich hege weder Liebe noch Gunst für den jungen Mann,"

Appellativ» an den Kaiser.