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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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imng, Herrn Mungo ankommen zu sehen, eine Hoffnung,wie sie noch selten Jemand gehegt hatte. Statt des Ritterssah er eine Person cintretcn, die wenigstens eben so wich-tig zn sein schien; denn der Wirth, mit dem sie ein Ge-spräch anknüpste, fand für gut, die Mühe abznziehcn. DasGeschäft dieser wichtigen Person ließ sich ans ihrer Kleidungschließen. Ein milchweißes Wams und Hosen von weißem Kir-sey, eine wie eine Fcldbinde um den Leib geschlungene weißeSchürze, in welcher statt des Dolchs ein langes Messer mitHirschhorngriff stack, endlich eine weiße Nachtmütze, welchesäuberlich sein Haar bedeckte, bezeichnet«! ihn hinlängilch alseinen der Priester des Kvmus, welche das gemeine Volk Köchenennt. Die Miene, mit welcher er den Wirth zur Rede stellte,daß er versäumt habe, gewisse Victnalien in's Schloß zn schicken,bewies, daß er der Majestät diente.

Damit kommt Ihr nicht durch, Meister Kilderkin," spracher.Der König hat zwei Mal Kalbsbröschen und frieasirteHahnenkämme verlangt, welche eine Lieblingsspeise Sr. gehei-ligten Majestät sind, und sie waren nicht zu haben, weil Mei-ster Kilderkin sie dem Knchcnschreiber nicht geliefert hatte, wieer vertragsmäßig verbunden war." Kilderkin brachte eine, sei-ner Art gemäß, kurze Entschuldigung vor, und murmelte Et-was daher, wie Einer, der sich in Verlegenheit befindet. SeinOberer cntgegnete in herrischem Tone:Sprecht mir nicht vondem Fuhrmann und seinem Wagen und von den Hühnerkörben,die von Norfolk kommen! Ein ordentlicher Unterthan würdeeinen eignen Boten abgeschickt haben, würde ans seinen Stum-pfen gegangen sein, wie Widdrington. Was meint Ihr, Mei-ster Kilderkin, wenn der König seinen Appetit verloren hätte?Was meint Ihr, wenn Se. Majestät Ihr Mittagsmahl verlo-ren hätte? O Meister Kilderkin! hättet Ihr doch den richtigen