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„Gut, wir wollen gelegentlich von deiner Verwandlungreden und Kleider dafür auftreiben und Geld dazu. Denn eswird einen schönen Bähen kosten, das Ding gehörig dnrchzu-sühren."
„Aber wo kommt das Geld her? das möcht' ich gernwissen, ehe ich es annehme," sprach Vincent.
„Hm! Was das für eine verrückte Frage ist! Denke ichverstehe mich dazu, es dem Jüngferchen anszulegen, — wasist dabei?"
„Ich will Nichts dergleichen denken," versetzte Jan. „Ichweiß, Ihr habt kein Geld bei Seite zu legen, und wenn Ihres hättet, würdet Ihr cs nickt zu solchen Auslagen verwenden.Also dieser Pfiff gilt Nichts. Es muß von Grethchen selber sein."
„Nun, du argwöhnisches Thier, wenn es nun wäre?" ver-setzte Ursula.
„Daun würde ich auf der Stelle zu ihr gehen und fragen,ob sie auf rechten Wegen zu einer solchen Baarschaft gekommensei. Denn lieber wollte ich mich hängen, als ruhig zusehen,daß sie auf Unrechtem Wege dazu käme. Es ist genug an dem,was ich gethan habe; ich brauche nicht auch noch das armeGrethchen in solche Schlechtigkeit gerathen lassen. Ich will zuihr und ihr die Gefahr vorstellen — bei Gott, ich will!"
„Bist du denn ganz verrückt?" rief Frau Suddlechop ingroßer Unruhe. „Höre mich nur einen Augenblick an. Ichweiß nicht genau, von wem sie das Geld erhalten hat; nurdas weiß ich, daß sie es im Hause ihres Pathen geholt hat."
„Hm! Meister Heriot ist noch nicht aus Frankreich zurück,"warf Vincent ein.
„Freilich nicht," erwiderte Ursel. „Aber Tante Judith istda — und die fremde Dame, welche die Leute Heriots Ge-spenst nennen, und die nie ausc>eht."