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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Herr Mungo, der sein Opfer mit dem vergnügten, aberachtsamen Blicke eines erfahrenen Anglers im Auge behielt,merkte, daß dasselbe sich losreißen würde, wenn er die Leinezu scharf anzöge. Um ihm Spielraum zu gebe», bat er, LordGlenvarloch möge seine Worte nicht in innl-un partem *) neh-men.Wenn Ihr vielleicht ein wenig allzu sicher bei EuremZeitvertreib zu Werke geht, edler Herr, so ist nicht zu leug-nen, daß dies der beste Weg ist, weiterer Gefährdung Euresetwas zerrütteten Vermögens vorznbengen. Wenn Ihr mitGeringeren spielt, so entgeht Ihr der Unannehmlichkeit, dasSilber Eurer Freunde und Standesgenossen einzusäckeln, ab-gesehen davon, daß die plebejischen Schufte den Vortheil ge-habt haben, tecum certasse , wie Ajax Telamonius sagtin den Metamorphosen, und daß für ihres Gleichen das Spie-len mit einem schottischen Standesherrn ein ganz anständigerErsatz ist für den Verlust ihres Einsatzes, den ohnedem dieLümmel meist vertragen können."

Dem sei wie ihm wolle, Herr Mungo," erwiderte Nigel;

aber ich möchte wissen-"

Ganz recht," unterbrach der Ritter,wie Ihr sagt, wasliegt daran, ob die fetten Ochsen von Basan es entbehrenkönnen oder nicht? Edellente brauchen um ihretwillen nichtihre Kurzweil zu beschränken."

Ich möchte wissen," fragte Nigel,in welcher GesellschaftIhr diese für mich verletzenden Bemerkungen gehört habt."

Ohne Zweifel, edler Herr," erwiderte Herr Mungo;ick habe immer gehört und habe immer gesagt, daß Ew.Herrlichkeit unter der Hand immer in der besten Gesellschaft

») Nebel.

Mit dir gekämpft zu haben.