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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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den besten Fechter in Südfrankrcich, zn tobten. Seine An-sprüche ans Rang trng er znr Schan in einem Federhute, einemlangen Rappier, einem etwas abgetragenen Anzug von gesticktemTastet, nach der Pariser Hosmode, sv dasi a» ihm wie an einemMaibanm unzählige Schleifen flatterten, welche, wie berechnetwar, zusammen fünfhundert Ellen Band bildeten. Ungeachtetdieses Ueberreichthums von Schmnck meinten doch Biele, derChevalier sei so ganz für sein jetziges Geschäft gemacht, daßes dem Schicksal nie habe cinfallcn können, ihn einen Zollhöher zn stellen. Für Lord Dalgaruo und andere junge Leutevon Stande gehörte es mit zu den Vergnügungen, welche siein dem Speisehause gcnvßeu, Monster de Beanjen zum Scherzmit großer Förmlichkeit zu behandeln und dadurch Einfalts-pinsel zu veranlassen, dies Benehmen im Ernste nachzuahmen.Des Gascyguers angcborne Keckheit wurde dadurch so gestei-gert, daß er sich oft mehr heransnahm, als ihm in seinerStellung znkam; dafür erlebte er zuweilen die Demüthigung,daß er auf eine empfindliche Weise in die Grenzen derselbenzurückgewiesen wurde.

Als Nigel in die Behausung dieses wichtigen Mannes ciu-trat, welche vor nicht langer Zeit noch die Wohnung einesgroßen Herrn an Elisabeths Hofe gewesen war, der nach demTode dieser Fürstin sich auf seine Landgüter zurückgezogen hatte,war er erstaunt über die weitläufigen Räume und über dieMenge der bereits versammelten Gäste. Ueberall schwanktenFedern, klirrten Sporen, glänzten Tressen und Stickereien,so daß wenigstens für den ersten Anblick Dalgaruo's Behaup-tung gerechtfertigt war, welcher die Gesellschaft als aus lauterjungen Leuten vom höchsten Range bestehend geschildert hatte.Eine genauere Betrachtung lieferte kein so günstiges Ergebnis;.Es ließen sich Einzelne bemerken, die offenbar in den kostbaren