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Loses. Dünkt so abscheulich eine Laufbahn Euch,
Die seit uralter Zeit betreten wird.
Und stets gegolten als der wahre Weg,
Die Jugend auszubilden in der KunstDer Waffen und in edler Wissenschaft?
In Anstand des Benehmens und der Red'
Und Allein, was dem Edelmann geziemt?
DaS Fechten, Reiten, Tanzen und den TactAnmuth'ger Haltung, die NatürlichkeitDes Sinns und des Benehmens, fehlerfreiDie Muttersprache reden: Alles dasLernt er allein in dieser Adelsschul'.
Wirth. Als noch der Adel selbst war, was er soll,
Als Tugend Adel gab und nicht das Gold,
Der Titel nicht erkauft ward, und der RangErrungen ward; da wurde jedes HausZur Akademia. Doch diese DingeSind nicht mehr üblich, und was üblich ist,Entspricht dem Zweck nicht länger.
Lovcl. Was heißt daö?
Lehrt man nicht etwa mehr, wie ehedem,Centaurenkunst und ThrakerfertigkeitIm Reiten und des Pollux Waffenspiel?
Zu gehn, zu springen in der Rüstung flink,Pyrrhich'schen Tänzern gleich, geschickt zum Krieg?Der Ziffern, Linien, Formen, Wissenschaft,
Oie zu Entwürfen wahrhaft fähig macht?Sprachsünde endlich, daß die Rede süßDem Mund entquillt?
Wirth. Seht meine Lesart:
Zu üben PandarS feine Kuppelkunst,
Botschaft zu bringen zur Frau Cressida;
Statt Morgens sich zu tummeln mit dem Roß,Die Kammermagd zu küssen; statt des SprungsAuf's Holzpferd, mit de» Dirne» umzuspringcn;Senkt Waffenübung FingerfertigkeitIn Kartenkünsten und im Würfelspiel,
Und weiter Fertigkeit, den Rock dcS Herrn