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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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mehr wußte, als daß die Vollziehung desselben einem eifrigenund treuen Freunde überlassen war, der es unternahm, dasGeld herbeiznschaffen und den Heimfall seines Gutes zu ver-hindern durch Rückzahlung der Pfandsnmme um zwölf UhrMittags auf Petri Kettenfeier neben dem Grabe des Regen-en, Grafen von Murray, in der Hochkirche von S. Gilgenzu Edinburgh, wie bei der Verpfändung ausgemacht war.

Nachdem dies Geschäft beendigt war, hätte der alte Grafgern das Zechen wieder fortgehen lassen. Allein der Goldschmiedentschuldigte sich mit der Wichtigkeit der Urkunden, die er beisich hatte, und mit der Dringlichkeit des am nächsten Morgenzu besorgenden Geschäftes, und nahm den jungen Glenvarlochmit sich, der außerdem wohl geneigt gewesen wäre, der Ein-ladung Gehör zu geben

Als sie beisammen in der Barke saßen und wieder weiterfuhren, blickte Georg Heriot ernst nach der Wohnung zurück,die sie eben verlassen hatten, und sprach:Dort wohnen bei-sammen die alte und die neue Mode. Der Vater gleicht einemguten alten, etwas rostigen Schlachtschwcrte. Der Sohn istder neumodische Degen, mit schön vergoldetem Gefäß, geformtnach dem Geschmack der Zeit; und die Zeit muß lehren, obder Stoff so gut ist, wie das äußere Ansehen. Gott gebe,daß es der Fall sei; das wünscht ein alter Freund des Hauses."

Ohne daß etwas Bemerkcnswerthes weiter vorgekommen wäre,gelangten sie zur Panlslände. Hier stieg Lord Glenvarloch aus,nahm von seinem bürgerlichen Freunde Abschied und begab sich inseine Wohnung. Richard, nicht wenig aufgeregt durch die Erleb-nisse des Tages und durch die Gastlichkeit des Grafen von Hun-tinglen, stattete der munteren Frau Leuchen einen glänzenden Be-richt ab, und diese freute sich herzlich, von ihm den Ausdruck zuvernehmen, daß die Sonne auf die rechte Seite der Hecke scheine.