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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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In der Forderung eines nngestümen Mahners liegt etwasso Schneidendes, daß kein menschliches Trommelfell, wie un-empfindlich es anch gegen andere Töne sein mag, ihrem Ein-drücke widerstehen kann. David fuhr ans seinen Träumenauf und antwortete in unzufriedenem Tone:Oho, Georg.Wozu dieser Lärm um zehn Dutzend Pfund ? Alle Welt weiß,daß ich meine Verbindlichkeiten erfüllen kan», und Ihr selberhabt mir eine lange Frist angeboten, bis Sc. Majestät undder edle Herzog ihre Rechnungen mit mir in Ordnung bräch-ten, und Ihr werdet ans Erfahrung wissen, daß ich ihnenNicht wie ei» holländischer Stier ins Haus laufen und lärmenkann, wie Ihr es hier thnt."

Heriot lachte und antwortete:Ich sehe eben doch, Da-vid, eine Geldfordernng wirkt auf Eure Ohren wie ein Eimer-kaltes Wasser, und macht Euch zn einem Menschen, wie an-dere sind. Also, Freund, wollt Ihr mir jetzt wie ein christ-licher Mann sagen, ob Ihr Morgen Mittag zu mir kommenund meine Pathe, Jnngfran Margarethe, mitbringen wollt,um in Gemeinschaft mit nnserm Landsmann, dem jungen Frei-herr» von Glenvarloch, zn speisen?"

Mit dem jungen Herrn von Glenvarloch?" wiederholteder alte Mechaniker.Herzlich gern. Es soll mich freuen,ihn nach vierzig Jahren wieder zn sehen. Er war auf derSchnle eine Klaffe vor mir er ist ein lieber Junge."

Das war sein Vater, sein Vater! Ihr alter Confnfions-rath!" entgegnete der Goldschmied.Ein zarter Junge wurdeer sein, wenn er noch lebte, der brave Herr! Das ist seinSohn, Lord Nigcl."

Sein Sohn!" sprach Ramsay.Vielleicht braucht ereinen Chronometer oder eine Uhr. Ein feiner Mann kann der-gleichen heutzutage nicht wohl entbehren."