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wenn nicht die Einfassung vom reinsten Agat, wie Ew- Ehr-würden sehen, mehr für einen Bischof passte, wie Se. Maje-stät zu sagen geruhte, als für einen weltlichen Fürsten."
„Sc. Majestät," bemerkte der würdige Geistliche, „warstets ei» Daniel im Urtheilcn. Gib mir die Gläser, guterJunge. Wer weis;, auf welcher Nase sie nach zwei Jahrensitzen! Unser ehrwürdiger Bruder von Gloßer nimmt zu anJahren." — Mit diesen Worten zog er seine Börse heraus,bezahlte die Brille und verließ den Laden mit noch wichtige-rem Schritt, als er gekommen war.
„Schäme dich," sagte Tuustall; „diese Gläser paffen schlech-terdings nicht für einen Mann in seinen Jahren."
„Du bist ein Narr, Franz," erwiderte Vincent. „Hätte derDoctor eine Brille haben wollen, um dadurch zu lesen, so würdeer sie erst untersucht haben, ehe er sie kaufte. Er braucht sienicht um dnrchzusehcn; um zu machen, das; die Leute auf ihn se-hen, dazu ist sie so gut, wie die beste Vergrößernngsbrille im La-den. — „Was sucht Ihr?" fing er wieder an zu rufen. „Spiegelfür Euren Pnytisch, schöne Frau. Eure Haube sitzt ein wenigschief. Schade! sie ist so geschmackvoll." — Die Frau blieb stehenund kaufte einen Spiegel. — „Was sucht Ihr? eine Uhr, HerrLicentiat — eine Uhr, die so lange geht, wie ein Proceß, undso gleichmäßig und zuverlässig, wie Eure Beredtsamkcit."
„Halt's Maul!" cntgegnete der Ritter von der Haube, derdurch Vins Zuruf in einer Besprechung mit einem Anwaltgestört wurde. „Du bist der lauteste Galgenstrick zwischender Teufelsschenke und Guildhall."
„Eine Uhr," wiederholte der unerschrockene Jan, „die keinedreizehn Minuten verliert in einem dreizehnjährigen Prozeß. —Er hört's nicht mehr. — Eine Uhr mit vier Rädern und einemStangentriebwerk — eine Uhr, Meister Poet, welche Euch sagt,