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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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ermuntern, endlich überall, wo nicht das Lesen die dem Bernsgebührende Zeit wegnimmt, eine unschuldige Unterhaltung zugewähren, sollte nicht der Verfasser eines solchen, wenn auchkunstlos ansgeführteu Werkes für seine Fehler und Nachlässig-keiten die Entschuldigung des Sklaven Vorbringen, der, als erfür die Ausbreitung einer falschen Siegesnachricht bestraft wer-den sollte, sich durch den Ausruf rettete:Bin ich zu tadeln,Athener, das; ich euch einen glücklichen Tag verschafft habe?"

Hauptm. Wollen Sie mir erlauben, ein Geschichtchenvon meiner Großmutter zu erzählen?

Vers. Ich sehe nicht ab, was Ihre Großmutter mit nn-serm Gegenstände zu schaffen hat.

Hauptm. Die Geschichte paßt wohl in unser Gesprächüber den Plan von Bayes. Die scharfsinnige alte DameGott habe sie selig! war eine große Freundin der Kircheund konnte nie hören, daß böse Zungen über einen Geistlichenlästerten, ohne sich seiner mit Wärme anznnehmen. Doch gabes einen Fall, in welchem sie immer ihren ehrwürdigen Schütz-ling anfgab nämlich sobald sie erfuhr, daß er eine förm-liche Predigt gegen Verläumder und Lästerer gehalten hatte.

Vers. Wie paßt dies zu unserem Gegenstände?

Hauptm. Ich habe Ingenieure sagen hören, man könnedem Feinde die schwache Seite verrathen, wenn man sie zusehr befestige.

Vers. Nochmals, wie paßt dies zu unserem Gegenstände?

H a u p tm. Nnn denn, ohne weitere Umschweife: ich fürchte,dies neue Werk, bei welchem Sie mich großmüthig betheili-gen wollen, wird viele Entschuldigung bedürfen, da Sie fürgut halten, Ihre Vertheidigung schon vor der Untersuchungzu beginnen. Ich will eine Flasche Claret wetten, die Ge-schichte ist in der Eile znsammengeschrieben.

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