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ifl in Sillen nach göttlichen Singen; Sitten tfi IMigion etn §>ciltg*thuin, Sitte bilden jum fnrnmel, Sitte ln bie bunleln gernen bcrSmigfeit: aber welche traurige Segriffe haben fie über ihre Sc*fltmntung, welche unwürbige Sorflcttungcn oott ber SDlajcflät©ottes! ©ie meinen ihre Scrgötilichung mit jinnlofcn ©ebetenunb firchlichen 3erentonien ju erlaufen, unb baneben in bcr SBcltSpiere unb ©Haben ihrer £ljierheit fein ju bürfen! ©ie motten hierauf Erben behaglich Wohlleben, berlaffcn fich hintcnnach auf bie gut»bitten ber heiligen, ober auf bas? SBcrbienft 3cfu Shrtjii, unbbilben ftch ein, bamit ihre ©clbjtbottenbung ju gewinnen, ©iemotten ihren gummcl hi« auf Erben haben, unb mahnen, ihre©cbetc, ihre guten §>anblungen feien eines göttlichen Sohnesmerth. Stur aus Hoffnung ber Selofmung ftnb fte gut, nur ausgurtet bor Strafe meiben fte 33öfeS. Sou bcr Smigfeit machenfte fiel; eine Sorfletlung, als märe ba unaufhörliches fiitnlich*angenehmes Sehen! — Unb alle biefe Srvthümcr helfen fchautlos•Dlenfchen beförbern, mclchc ftch fpriefler beS böchflen ©ottes,8cl;rcr ber SBeiSheit Sefu nennen taffen! Unb Dbrigfeitcn fel;en biebeflagenömürbige Sermtlbentng beS Solls, fehen fclbfi ben rohenSollsglauben, unb bctfäitmen gleichgültig ihre Pflicht, burchbeffere SitbungSanfialten bie Erfenntnif göttlicher Singe ju er*meitern auih bei ben Dltebrigfkn im Solle! 2Bic? hat beim biefPfenfcbbett ihre erhabene Seflimmung bergeffen, bah baboit feinetraumähnliche Erinnerung geblieben? 3fi fein EhrifluS attfer*flanben, ber ba prebigt: Sottfommcn werben fottet ihr, miceuer Sater im §>immel bollfommcn tfi! Unb wenn mir an unfernScftimmungcn nicht bezweifeln, an ber SBahrheit beS (göttlichennicht irren fönnen: marunt wirb baS SBort 3efu bent Einen ein©pott, bem Slnbern ein tobteS SBerf? SSarunt wirb bas Sehengenommen, als märe feine Smigfcit? Unb baS höchflc SBcfcuunebler unb fchmächcr genommen, als baö Silb, welches mir