Druckschrift 
8 (1853)
Seite
380
Einzelbild herunterladen
 

380

irbifcbc Statur noc^ fo gcwaltfam bagcgcn empört. v Stt mußt werben, beim bein ©cbidfal wirb cublid; eine greiibc beineßSebenö nach ber mibcrn bon bir reifen, um bich ettipfttibctt jutaffen, bafj nichts bir gehört unb bleibt, alß bit bir fetbft.

©iepe an bein §>aitß, beinen SBohtfiatib; bietteiebt finb fd;onnatb wenigen Sohren bie Stamme, ber Stieg-unb anbereß Itcbctbariiber gegangen. Siebe an beinen Selb: bicltcid;t liegt er nart;wenigen Süonaten tranf, unb jerfd;mciteri unb cntflcitt auf beutSiccbbcifc. Siebe an beinen tßatcr, beine SKutter, beinen ©at*ten, bein Stub, beinen (Mel, unb wen beine Seele beif liebt:»ietteiebt im Saufe biefeß Sabreß bäuflft btt fcblmhäcnb über ihremSarge. 3war ibre tiebenbe Seele bleibt bir; aber ihr menfd;«lieber Scib fällt ber Srbe 31 t, auß bereu ©rjeugniffen er befianb.

Unb wenn btt bir mm ©oit alß beit alllicbenben SBatcr allerSBefeit benfft ttnb baß ganje SBeltall alß bcitieß SBaicrö §attßunb beit f>tmtttcl alß beine wahre fpcimatb unb alte ©eifieralß beine Sriiber, alß bie gamitic ©otteß, bon welcher fein©lieb werteren geben fann bann bn|i btt bie Senfart Scfti.Unb wenn biefc fßorfiellutig in bir £>crrfd;aft übt: wie fannfi bttbei fo göttlichen ©ebanfett itngöiilich thun? wie fWenfehenbaffen, beten fBaicr btt mit feinen Segen anrufft? wtc trofiloßbie Sobten beweinen, ober bor beut Sobe sittern, ba boeb nurStbifebeß bergeht, aber bie ©eificr im £>aufc ihreß 35atcrß blct=beit? wie allen SBertb auf häuslichen SBohtflanb, auf bürget»liehe Slnnehmlichfeitcn, auf benSeftfj bon Schönheit, grcmibfcbaftunb anbere irbifcbc IBo^üge fe£cn, ba Slticß, waß bont Körperbcrfiantittt, bcraltct unb bergeht, wie ein Slefb, in welches bubich hüllfi? SBte fannfi btt bei fo göttlichen ©ebanfen anberßbanbclit, alßgöitlid;, boll Siebe, SBohtwotlcn, 3lad;ficbt, Crbar*nteit unb Dittbc? 2ßic fann bich ein fogenamtieß Uttglüd betrü=beit, ba hoch nur ein cinsigeß wahres Uttglücf gibt, nämlich