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8 (1853)
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lofeö Sühnten, ein jmecflofcS Sitten unb SEracljten; ein S3ruc^=(Hilf, ofme Stnfang, offne Silbe; einen qitätcnben, ftnnltchen Staunt;eine Schöpfung ohne Slbftcfjt; ein Scgtmten unb Streben mit un«erfüllten SfBiinfchcn; ein Schaufpict offne ffJlati, ofme £offeit, offneSöohltffat.

3a, baö Sehen ifi ein jtellofecS Streben, ein eitler Saumelgwifc^en Scbmerj unb grettbe, eine ©autelet oon nichtigen S93ün«fdfen i(l etn Sttic^ nicht werth, gelebt jit fein, wenn. fteff nicht an bie Swigfeü anfe^töffe, wenn bte Srbe ftd; nichtüber und mit bem Fimmel öerbänbe, trenn nicht 3efu8, meinSrlöfer, lebte, wenn ©ott mir nicht burch beit ewigen Sol;ngeworben wäre.

Slber bie Smtgteit ber Seele ifi; ttnb nur ben Seicffnaitt unbwaä i(;n rührt, »erfcblingt bie Sergcingltchfcit! Slber bie Srbeifi über itnö mit bem unenblichen ftimmel jufammengefnüpft, bafffte nicht gefefneben werben mag oon ihm. Slber 3efud, mein Sr«löfer, lebt, unb ber ©ott bed ufertofen SBeltattd ifi mein ©ott,mein Srbarmer, mein 35atcr!

3«, ich weiß, baß mein Srlöfer lebt, ttttb cd fommt bieStunbe, baß bie Sobten werben bie Stimme bed Sofmcd ©ottedhören; unb bie fte hören werben, bie werben leben. (3oh- 5, 25.)

So traurig, jwecflod unb eitet mir meine Sage erftheinen,wenn ich ntich mir fctbfi itberlaffcn fühle, unb ohne bie £anbber Sieligton wanbte: fo Itchtooll, planmäßig, hett georbnet er«fcheint mir bad Sehen unter ben Strahlen ber Dlcligion, bte bar«auf fallen. Sa wirb bte ginfierniß heiter; bte Dtäthfet löfett ftch,bte SBergänglichlctt oerfchwinbct; ich fehc mich ewig in bent Swigeit,unb 3ticl;td mehr atd bad SDSert bed Ohngefäffrd, fonbern Sülchald bad 253er! bed großen SBcltorbnerd, bed Unbegreiflichen, bedSlllgütigen!

Sine SSett ohne Dtcligion, ohne SefttO, ohne ©ott, ifi $>ölle,