337
©D ctfemtcn Wir im Stcicßc bet utiö befannten ©tßöpfuitgfeßon zweierlei Sitten geifltgcr Sßefen: bic bltnbcn Slaturfräftc,itnb bic waßren £ebcndfräftc*>cr Pflanzen» mib 3:^tcvförper. Slbcrbic Straft, mcldfe bad Seben ßeröorbrüigt, ober »iclmeßr edfclbfl tff, wad mir in pflanzen itnb SEf;teren Seben ßeißett,iff ftd; tßrer felbfi fo wenig bewußt, «Id bte Straft bed gctierd.233ad weiß bad madjfcnbc §>aar unferd §>aupted, wad unferganzer Scib »ott |tcß, ebne bie £ßättgfeit bet bartn moßnenben©cctc?
Sic Pflanze ßat Scbcn; oitcp bad $ßicr; aber bad $ßicr ßat©ccle, bad ßeißt, bic eigene ßoße -Straft, fteß ctmad »orjufiellen,Singe meßr ober weniger ju beurtßetjen, Pfancßcrlei ju empftnben,£>aß unb gmtnbfcßaft, 3 orn itnb greube, Segierbe uttb Slbfcßeu.Sad SEßier ßat bad Vermögen, ctmad 31 t wollen; aber bie pflanze,bic juweilcn jwar einen ©djinuner oon Cnnpfinbung anjeigt,äußert feine ©pur etiicd SStllcnd.
Darum ffeßt bad £ßter erßnbcit über bie Pflanzenwelt, wiebie fctbjltßätige ©eetc über bic ntc(ßantfd;c Sebendfraft, ober wiebad Scben über bie bttnben Utaturfräfte.
Sod> if< bie tßierifeße ©cele mit bem Pflanzenleben notß aufbad gunigßc bermanbt, unb bte SKSirfuugcn »on beibett zeigenfteß oft auf bie gleicße Slrt. SSSte bie Pflanze nneß fteß fclbfl un*bewußten ©efefjett nud Gäbe, Cuft unb SBaffcr bie tßreaugemef-fettc ßtaßritng einfaitgt, fo ßanbeltbte tßierifeße ©eele naeß bumfein Trieben, betten fte nitßt wiberftreben fann. Siefe Triebeaber cntfpriitgen attd bet ctgentßümltcßen Sefcßaffenßeit bed tßie*rifdtett Störperd. ©o läßt bad §>ccrbctwieß biejetügen Sträuterfießen, wclcße ber Utatur bed Storperd wiberßreben, unb fittßtbie gefunben zu feiner Jtaßrung auf. ©o wirb bttrd; ben jungerber SBolf wütßcnb, unbbureß ben Scgattungdtrteb, wenn er ttatßben @cfc£en ber ßtatur im .Körper laut wirb, bad eittfante 9?attVVIII. 1 f *